Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung

„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“
Voltaire

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Quelle: Wikipedia 09.03.2016

Ziel des BGM ist, die Belastungen der Beschäftigten zu optimieren und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, Produkt- und Dienstleistungsqualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht. Hier entsteht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Win-Win-Situation und das Unternehmensimage als guter Arbeitgeber im Sinne von Corporate Social Responsibility wird verbessert. Letzteres ist angesichts der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Konkurrenzkampf um qualifizierte Nachwuchskräfte nicht zu unterschätzen.

Die Idee des Betrieblichen Gesundheitsmanagements geht zum einen auf die Ottawa-Charta von 1986 zurück, die als Ziel die Befähigung der Bevölkerung zu einem selbstbestimmten Umgang mit Gesundheit sowie die gesundheitsförderliche Gestaltung der Lebenswelt und der Gesundheitsdienste formuliert. Zum anderen wurzelt sie im betrieblichen Arbeitsschutz, der in Deutschland auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

Das wichtigste Analyse-Instrument ist die Gefährdungsbeurteilung (psychische und physische Belastungen). Durch die Kombination verschiedener Analysemethoden werden Handlungsbedarf und Problemfelder im Betrieb ermittelt und Schutzmaßnahmen festgelegt.

Für die Gesundheitsförderung wird ein Drei-Säulen-Modell genutzt:

1. Die Verhaltensprävention zielt auf eine gesunde Selbst-Steuerung von Einzelpersonen ab. Wirbelsäulenkurse und Stressbewältigungstraining sind u.a. ausgewählte Instrumente zur Verhaltensprävention.

2. Die Verhältnisprävention hat den Vorrang im Arbeitsschutz. Sie zielt auf gesunde Arbeitsbedingungen, Verbesserungen der Ergonomie am Arbeitsplatz oder der Arbeitsorganisation ab.

3. Die Systemprävention zielt auf ein gesundes Miteinander in der Zusammenarbeit, in der Hierarchie und im Gesamtunternehmen ab. Zum Beispiel können altersgemischte Gruppen, eine Betriebsvereinbarung zum respektvollen Umgang miteinander oder Führungstrainings geeignete Maßnahmen zur systematischen Prävention im Bereich der sozialen Konflikte sein.

BGM ist ein für jedes Unternehmen individuelles Konstrukt.

Wir nehmen uns gerne die Zeit für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und erarbeiten mit ihnen zusammen wirkungsvolle Lösungen zum Gesundheitsschutz für ihr einzigartiges Unternehmen.

Beschäftigte und Unternehmer haben ein gemeinsames Interesse an Gesundheitsförderung: Die einen möchten gesund bleiben und sich mit ungetrübter Lebensqualität wohlfühlen, die anderen möchten mit gesunden und deshalb leistungsfähigen Beschäftigten im Wettbewerb bestehen.
Betriebliche Gesundheitsförderung zielt darauf ab, gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz abzubauen. Dadurch wird das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten und gefördert, der Betrieb bleibt wettbewerbsfähig.
Gesundheitsförderung nimmt in erster Linie die Arbeitsbelastungen ins Visier. Aber auch gesundheits-schädigende Verhaltensweisen der Beschäftigten können durch Rückenschule/Wirbelsäulengymnastik, Kurse zur Stressbewältigung und Ernährungsberatung positiv beeinflusst werden. So findet eine Verknüpfung von verhältnis- und verhaltensorientierter Prävention statt.

Rehavision Schwerte hat es sich zur Aufgabe gemacht, betriebliche Gesundheitsförderung als ganzheitlichen Ansatz in ausgewählten regionalen Betrieben zu etablieren. Die Kooperation mit zahlreichen Krankenkassen fördert den Informationsaustausch und koordiniert die Umsetzung vorbildlicher Praxisprojekte.

Im Bereich "Vorsorge Rücken" werden überhöhte Belastungen des Rückens und der Gelenke analysiert und verändert. Dazu gehören neben der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsbedingungen am Bildschirm das gesundheitsförderliche Verhalten zur Vermeidung von Beschwerden und Erkrankungen.

Der Bereich "Vorsorge Stress" entwickelt Strategien zur Vermeidung und Minderung von überhöhten psychischen Belastungen und von gesundheitsschädlichem Stress. Dazu gehören die ergonomische Gestaltung der Arbeitsorganisation und das gesundheitsförderliche Verhalten im Arbeitsalltag und im Privatleben. Maßnahmen des gesunden Ausdauertrainings zum Aufbau psychosozialer Ressourcen runden diese Maßnahme ab.

Standardisierte Reihentestungen (Kraft/Ausdauer) der Beschäftigten erbringen im Rahmen von Gesundheitstagen direkt im Betrieb gesicherte Istwerte. Im Rahmen von Kursprogrammen (Rückenschule/Wirbelsäulengymnastik/Nordic Walking/Gerätetraining) werden für das Unternehmen individuelle Zielwerte erreicht.

Mit dem Jahressteuergesetz 2009 werden Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung gestärkt. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, sollen bis zu 500 Euro pro Jahr grundsätzlich von der Steuer freigestellt werden.

 

GesundheitsTicket1

Wir sind Partner des deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsvorsorge

Rehavision Schwerte arbeitet im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung erfolgreich mit folgenden Unternehmen zusammen:

  • Hoesch, Schwerter Profile
  • Hundhausen Schwerte
  • Allianz Regionaldirektion Dortmund
  • KiK Logistik Bönen
  • Heckmann Bau Hamm